Ausgabe 65

CORONA Krise: Forderungen des AMLD für die anstehende Schärfung des Corona-Paketes

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Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz lässt in einem Interview mit der Freien Presse erkennen, dass finanzielle Hilfe noch nicht angekommen sei. Vor allem die Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern können wohl erst kommende Woche mit wirksamen Erleichterungen rechnen, so war zu erfahren. Aufatmen bei vielen Firmen, vor allem im Osten und bei Handwerkern!

 

Der AMLD fordert zur Sicherung der Liquidität in Handwerk und Mittelstand kurzfristig deutlich nachzubessern:

• Kreditausreichung ohne Prüfung zumindest bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. Damit 100-prozentige Haftungsfreistellungen der Hausbank durch die KfW. Schnelle Liquidität tut Not und nicht schematische Bankenprüfungen.

• Endlich Ausweitung des Soforthilfeprogramms mit verlorenen Zuschüssen um eine 3. notleidende Gruppe der Unternehmen von 10 bis 50 Beschäftigten. Nur so besteht zumindest eine Chance, die Arbeitsplätze im Kurzarbeitermodus auch zu erhalten.

• Höhere Entlastungsquoten bei Kurzarbeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zur Sicherung der Belegschaft.

• Wir brauchen auch zeitnah ein Konjunkturpaket zur Schaffung neuer Arbeitsplätze – auch oder gerade in Corona-Zeiten.

• Erweiterung der Stundungsverpflichtung auch für alle von den Tarifpartnern geschaffenen Sozialkassen, so wie es alle Berufsgenossenschaften und Sozialversicherungsträger auf Antrag schon erfolgreich vormachen.

• Aussetzung oder hilfsweise Zurückzahlung der eingezahlten Beiträge in die beiden Urlaubskassen innerhalb von 2 Tagen. Nach dem Bundesurlaubsgesetz sind die Betriebe gesetzlich zur Lohnfortzahlung verpflichtet, woran sich unsere Betriebe bis dato auch halten.

Pressestelle des AMLD

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