Ausgabe 63

CORONA Krise: Staat unterstützt mit Milliarden den Mittelstand – Malerkasse bucht bei den Firmen weiterhin ab.

 

Der AMLD setzte bis Freitag vergangener Woche eine Frist zur Beantwortung auf seine Forderung, das Geld der Mitarbeiter, das von den Firmen an die Malerkasse entrichtet wurde, zurückzuzahlen.

Bis heute geschah dazu in ignoranter Weise nichts. Nur eine Art Selbstmitleid der Malerkasse ist auf deren Internetseite festzustellen, wie Begründungen, die wegen der Corona-Krise die Notwendigkeit einer Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes suggerieren sollen. Nun ja, im lauter werdenden Chor der wirklich Betroffenen lässt sich die durch den AMLD angesprochene Malerkassen-Problematik mit einer zielführenden Antwort auf unsere Forderung ja auch leichter übergehen!

Die Malerkasse meint, sich hinter den Tarifpartnern verstecken zu können und glaubt, durch diese eine Rückendeckung zu haben. Gemeint ist dabei vor allem die IG Bau, die bekanntermaßen einen bemerkenswerten Mitgliederschwund hat, und den Bundesinnungsverband, dessen Firmenanzahl ebenfalls leicht überschaubar ist.

Viele Unternehmen haben Existenzangst, die durch die Krise in eine panische Untergangsstimmung zu münden droht. Materielle aber auch psychologische Unterstützungen von staatlicher Seite, aber auch durch unbürokratische Maßnahmen, die in erster Linie den Betroffenen helfen, wären in dieser Lage angebracht. Eine Erkenntnis, die offensichtlich zu einigen Beteiligten, wie dem System Malerkasse, nicht durchdringt. Im Wissen um die separate Regelung für das Saarland stellt sich somit dieses Paradoxon in den jetzigen schwierigen Zeiten noch unbegreiflicher dar!

 

Pressestelle des AMLD

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